Hauptvortrag um 10.00 Uhr

"Aufwachsen mit Zuversicht. Perspektiven des Gelingens für die Kinder von Heute"

Otto Herz kleiner Saal noch 182 Plätze frei

Wer zuversichtlich an Aufgaben herangeht, meistert sie eher als die, die sich missmutig durch die Welt quälen. Bildungsstätten aller Art, die zum gelingenden Leben einladen, sind Verständnis- und Verantwortungs- Gemeinschaften, in denen die Kinder und Jugendlichen, die Eltern, die professionellen Pädagogen in multiprofessionellen Teams und viele Partner im Gemeinwesen zusammenwirken. Wie das gehen kann? Kommen Sie und hören Sie, bringen Sie aber auch gerne Ihre eigenen Erfahrungen mit ein …

Vorträge um 11.45 Uhr

Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen

Rudi Rhode kleiner Saal noch 88 Plätze frei

„Nein, mach ich nicht!“ - So tönt es täglich aus Millionen Kehlen, wenn Kinder und Jugendliche aufgefordert werden, sich an aufgestellte Regeln zu halten. Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen, dann heißt es, standhaft und konsequent zu sein, aber auch respektvoll und wertschätzend für die Beachtung der Regeln einzutreten.

Jungen brauchen klare Ansagen

Dr. Reinhard Winter Raum TC1 noch 0 Plätze frei

Eltern können viel dazu beitragen, damit Jungen gut in der Schule, aber auch in Medienwelten oder mit der Pubertät zurecht kommen: Jungen brauchen dafür eine liebevolle Führung und klare Ansagen. Sie helfen Jungen, einen guten Start ins Leben zu finden. Um das leisten zu können benötigen Eltern eine stabile und verlässliche Haltung. Sie hilft ihnen, um gelassen mit Jungen klar zu kommen. Und sie nützt den Jungen, denn sie brauchen die elterliche Führung für ihre Entwicklung. Eine Haltung der Klarheit muss gut „rüber kommen“. Aber wie machen Eltern das, wie kann das heute gehen? Wir wollen doch nicht in eine veraltete „Basta-Erziehung“ zurückfallen! Im Vortrag wird kurz dargestellt, warum und wie Jungen (mehr) auf klare Eltern angewiesen sind. Dann gibt es eine Reihe von praktischen Tipps: Was können und sollten Eltern tun, um für ihre Jungen eine gute „Führungskraft“ zu sein? Anschließend bleibt noch Zeit und Gelegenheit für Fragen und Diskussion.

Familie geht auch anders - was sagt die Forschung zu "Trennungs-/ Scheidungsschäden" bei Kindern und Jugendlichen

Prof. Dr. Matthias Ochs Raum TC2 noch 44 Plätze frei

Ob Trennung oder Scheidung der Eltern negative Auswirkungen auf die Kinder hat, darüber wird in regelmäigen Abständen in den Medien debattiert und gestritten. Aber auch Fachkräfte, die mit Trennungs- oder Scheidungsfamilien beruflich zu tun haben, wissen manchmal nicht so recht, wie sie diese Auswirkungen einschützen und damit umgehen sollen. Zudem erscheinen die Antworten auf diese Frage komplex. In seinem Vortrag möchte Ochs dazu einladen, sich der Komplexität des Themas zu stellen - ohne vorschnell einfache, gar ideologisch gefärbte Antworten, in welche Richtung auch immer, zu geben.

Gefühle als Kompass zu meinen Bedürfnissen - was Wut, Lüge, Angst und Schmerz zu sagen haben.

Carolin Rieckmann Raum K2 noch 33 Plätze frei

Wenn Kinder schreiend um sich schlagen, eingeschnappt sind oder heulend in der Ecke sitzen, dann sind viele Gefühle sichtbar bei meinem Kind und spürbar auch bei mir. Unser Tun, Handeln und Denken ist zutiefst von unseren Gefühlen durchdrungen. Sie sind der Kompass, der uns beim Navigieren durch unser Leben hilft. Gefühle sind Reaktionen auf unsere Bedürfnisse, Wünsche, Interessen und Erfahrungen. Wie kann ich in meiner Lebenslandkarte den Weg zu den Bedürfnissen meines Kindes und mir finden? Erfahren Sie, wie Sie Gefühle und Bedürfnisse besser verstehen und diese zu den wertvollen Wegweisern in Ihrem Leben machen. Eine praktische Übung lädt zum Ausprobieren ein.

Vorträge um 14.00 Uhr

Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen (szenischer Vortrag)

Rudi Rhode kleiner Saal noch 89 Plätze frei

"Nein, mach ich nicht!" - So tönt es täglich aus Millionen Kehlen, wenn Kinder und Jugendliche aufgefordert werden, sich an aufgestellte Regeln zu halten. Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen, dann heißt es, standhaft und konsequent zu sein, aber auch respektvoll und wertschätzend für die Beachtung der Regeln einzutreten. Leichter gesagt, als getan: Wie oft tanzen Kinder und Jugendliche den Müttern, Vätern, ErzieherInnen und Lehrkäften auf der Nase herum. Rhode zeigt in seinem lehrreichen und zugleich amüsanten Vortrag wie das Auftreten und die Vorgehensweise sein müssen, damit vereinbarte Regeln gelten.

Burnout im Kinderzimmer - Stress bei Kindern

Andreas Purschke Raum TC1 noch 51 Plätze frei

Stress beginnt in Deutschland schon im Kinderzimmer: Zirka jedes sechste Kind und jeder fünfte Jugendliche in Deutschland leidet unter Stress. Die negativen Folgen bei Kindern und Jugendlichen sind enorm: gestresste Kinder leiden unter Appetit-, Schlaf- und allgemeiner Lustlosigkeit sowie Kopf-, Bauchschmerzen oder Übelkeit. Sie entwickeln Depressionen und Versagensängste und haben ein erheblich erhöhtes Aggressionspotential.

Machtkämpfe mit Kindern – wer oder was hat wirklich Macht?

Sabine Nerl Raum TC2 noch 0 Plätze frei

Damit Kinder sich zu einer reifen Persönlichkeit entwickeln können, brauchen sie Grenzen, Rahmen und Strukturen. Machtkämpfe bleiben dabei nicht aus. Diese kosten Kraft, Nerven und Zeit, doch mit dem richtigen Umgang bergen sie viele Chancen. Anhand von zahlreichen Beispielen aus der Praxis sensibilisiert der Vortrag für die Ursachen und Hintergründe von Machtkämpfen. Darüber hinaus liefert der Vortrag Impulse, wie Sie Kindern respekt- und wirkungsvoll Grenzen setzen, Ihre Nerven schonen und gleichzeitig durch bewusste Wortwahl die Wahrnehmungs- und Beziehungsfähigkeit Ihrer Kinder stärken können.

"Lernen ist gar nicht so schlimm". Oder: Könnte Lernen Lebens-Lust sein? Selbst in der Schule und anderswo auch?

Otto Herz Raum K2 noch 38 Plätze frei

Klar: das Leben in der Leistungsgesellschaft braucht Anstrengung, ist oft mit Druck, mit Stress, manchmal auch mit (Versagens-)Angst verbunden. Doch Druck und Stress und Angst hemmen das Lernen mehr, als dass sie das Lernen beflügeln ... Darum: wer Anstrengungen meistern will; sollte sie als Chance, als Bewährungs-Möglichkeit, als lockende Lust ansehen. Wie sieht ein Lernen - von klein auf - aus, das zu dieser Einstellung verhilft???

 

Veranstaltungsflyer

Kinderbetreuung

Für Kinder ab 3 Jahren bieten wir auf Anfrage eine Kinderbetreuung an.

Wenden Sie sich bitte vorab an familien@aschaffenburg.de.


Verpflegung

Für Getränke und Verpflegung ist gesorgt (kostenpflichtig).


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